Nachhaltigkeit verbreiten – Geschenke und mehr

In den letzten Jahren ist der Trend in Richtung Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Natürlichkeit und Ressourcenschonung immer weiter zu beobachten. Findet ihr nicht auch? Das Ganze gehört insgesamt so ein bißchen in die Richtung Vegan essen, Yoga, Meditieren und bewusster leben. Selber bewusster leben, aber auch der Außenwelt gegenüber. Viele Firmen zeigen Veränderungen, auch wenn es manchmal nur kleine Schritte sind, so sind sie doch besser als keine. Wenn du selbst auch zu den Menschen gehörst, die sich zu diesem Trend bekennen, liegt es dir vielleicht am Herzen, das auch aktiv zu verbeiten.

Und das kann man tagtäglich im eigenen Rahmen, im Kleinen. Man muss also nicht unbedingt mit einem Schild um den Bauch demonstrieren gehen – es reicht schon im alltäglichen Leben das Eine zu tun und das Andere zu lassen. Denn wenn das jeder tut, oder sagen wir, zumindest möglich viele, dann gibt es eine Welle an Veränderungen hie und da, hin zu mehr nachhaltigen Produkten, zu mehr fairem Handel, zu gesünderem Essen und vielem mehr.

Tipps wie du einen Sinn für Nachhaltigkeit verbreiten kannst:

Nachhaltige Geschenke machen

Schön sollen sie sein und nachhaltig &nash; die besten Geschenkideen für Frauen in diesem Jahr. Wie wäre es denn mit dem schön Nützlichen oder dem nützlich Nachhaltigem? Denn ein Trend bei den Geschenken für Mädels ist in diesem Jahr erkennbar: Die moderne Frau von heute will auch etwas davon haben und das lässt Kitsch, Krempel und anderes Gedings überflüssig und unnütz erscheinen. Was sind also die besten schönsten und nachhaltigesten Geschenke für Frauen?

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Luxuslabels und ihre Hintergründe

Sie gehören zu denjenigen, die sich diese Frage stellen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie wahrscheinlich einer der wenigen Menschen die sich It Bags von Luxuslabels umhängen und darüber nachdenken, wie diese eigentlich an Ihren Arm kommen.

Im Rahmen einer Untersuchung (rankabrand), die sich mit der Nachhaltigkeit und Transparenz von Produkten im Luxussegment beschäftigt, wurden schockierende Ergebnisse veröffentlich. So wurden in dem Ranking Klimaschutz, Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben/Produktion und Tierschutz bewertet.

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Nachhaltige Mode aus Schweden


Stockholm gilt heute als stilprägendste Stadt in Europa. Schwedische Mode wie HighFasion von ACNE erobert mit Ihrer Schlichtheit die Welt. Auch bei uns findet sich in jedem Kleiderschrank mindestens ein Stück aus dem hohen Norden. Leider landen jedes Jahr massenhaft Textilien im Müll. Gerade deswegen hat sich Schweden zum Ziel gemacht, die Modewelt nachhaltiger zu gestalten. Mit der Sharewear- Idee ist Schweden wieder einmal unserer Zeit voraus.

Die Sharewear-Idee – Mode weitergeben statt wegwerfen

Mit der Lancierung der Initiative fordert Schweden uns auf, den alten Kleidungsstücken die Chance auf ein zweites, drittes und mehr Leben zu geben. Statt Kleidung wegzuwerfen, kann man sie einfach über Instagram und Hashtag #sharewear weitergeben. Andere Nutzer können sich so die Teile borgen und später wieder über sharewear weiter verleihen, bis sie schlussendlich recycelt werden. So können sich andere an den schönen Stücken erfreuen, die uns selbst nicht mehr gefallen. Neben Designerstücken werden auch No-Name Teile herumgereicht.

H&M – die “Conscious Exclusive Collection” des schwedischen Moderiesen setzt ein Zeichen

Der ebenfalls aus Schweden stammende Modegigant, hat schon längst mit der Projekt Conscious das Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit in der Mode geweckt. Ebenfalls ist H&M ein großer Abnehmer gebrauchter sowie defekter Textilien, die nach dem sammeln recycelt und weiterverwendet werden. Mit der Vorstellung von Conscious Exclusive Collection hat H&M das ökologische Denken auf ein neues Level gehoben.

Marketingtechnisch ist die Linie wahrscheinlich erst durch den öffentlichen Druck zum Thema Nachhaltigkeit entstanden, trotzdem dient sie als Vorbild für andere Modeproduzenten und Verbraucher der Modeindustrie. H&M beweist mit Conscious Exclusive, dass Öko-Mode auch berauschend und elegant sein kann. Neue nachhaltige Materialien wie Bio- Hanf und Seide machen zusammen mit recycelten Stoffen die Linie aus. Selbst Brautkleider sind dabei. Die ganze Linie gestaltet sich zeitlos, um dem Wegwerfgedanken entgegenzuwirken.

Somit beweisen uns die Skandinavier einmal mehr, dass eine zukunftsorientierte Lebensweise in jedem Bereich möglich ist.

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Gesunde Mode – was man wissen sollte

Einleitung

Viele Kleidungsstücke enthalten giftige Zusatzstoffe. Leider werden viele der Giftstoffe schon bei der Herstellung verwendet und landen in der Kleidung. In einem Buch von Kirsten Brodde heißt es, dass ein Drittel aller Giftstoffe, die es in der Welt gibt, in der Kleidung landen. In den folgenden Abschnitten wird es darum gehen, welche Kleidungsstücke und Herstellungsverfahren giftig sind und was eine mögliche Alternative wäre.

Bedruckte Kleidung

Besonders in Kinderkleidungsstücken wurden krebserregende Stoffe gefunden. Die Alternativen wären Verzicht oder besser auf Drucktechniken achten, die gesundheitsfreundlich sind. Die Hersteller solch gesunder Drucktechniken sind GOTS– oder IVN BEST-zertifiziert.

Lederkleidung

Hier wird leider in einem Großteil der Fälle mit Chrom 3 & 6 gegerbt. Letzteres ist sehr giftig und führt zu genetischen Veränderungen. Es ist darauf zu achten, naturgegerbte Lederkleidung zu kaufen. Hier kommt der Gerbstoff nämlich aus pflanzlichen Stoffen.

Gefärbte Kleidung

Farben in den Kleidungen machen das Leben der Menschen bunt. Doch bei einigen Farben (besonders Schwarz) werden allergieauslösende Mittel verwendet, die sich auswaschen lassen und dann auf der Haut landen. Die Alternative ist, keine Kunstfaser-Kleidung zu kaufen.

Bleiche in der Mode

Um Kleidung aufzuhellen wird oft Chlor gebraucht, da es billig ist. Man sollte auch hier auf den IVN BEST Standard achten. Der GOTS Standard jedoch verwendet Aufheller wie Chlor.

Faltenfreie Kleidung durch Gift

Für knitterfreie Kleidung wird oft Formaldehyd verwendet. Dieser Stoff ist krebserregend! Hinweis darauf ist die Nachricht: Vor ersten dem Tragen waschen!

NPE

Für wasser- und fettabweisende Kleidung werden Tenside gebraucht. Giftig ist das Tensid NPE. Dieses wird z.B. in Asien verwendet. Alternativ könnte lokal produzierte Kleidung gekauft werden.

Vintage-Kleidung

Für den Used-Look bei Jeans werden Sandstrahler verwendet, die Feinstaub bilden. Dieser ist für die Produktionsmitarbeiter krebserregend. Es gab auch schon Todesfälle. Alternativ lieber selber dafür sorgen, dass die Kleidung gebraucht aussieht.

Fazit

Gekauft werden kann alles, was ein Bio-Siegel hat. Aber auch hier gibt es, wie beim GOTS-Siegel Ausnahmen. Mehr dazu findet ihr auch unter www.fairtradekleidung.org. Recyclebare Kleidung kann auch ein Hinweis auf Umweltfreundlichkeit und Gesundheitssicherheit sein.

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